Terrordrome "Vehement Convulsion"
 
Tracklist:
01. 2000 Volts Fat Burning
02. Exposed To Life's Integration
03. Disputing The Throne
04. Post Traumatic Stress Disorder
05. Eradicate The Integence
06. No Oral Hesitations
07. Infected Fornication
08. Privileges Oh Slime
09. Revile The Vagaty
10. Inhibit The Discord
11. Festivity Of Clitoris Licking

Release: 2008
Genre: Brutal Death Metal
URL: www.terrordrome.net
Label: www.grindethic.co.uk


Seid Ihr bereit für eines der Highlights des Jahres im brutalen Death Metal Sektor? Ja? Ok, hier kommt es. Dieser Output sollte ganz oben auf eurer Einkaufsliste stehen. Terrordrome aus Griechenland haben mit ihrem ersten Album "Vehement Convulsion" mehr als gute Arbeit geleistet. Das Werk überzeugt von der ersten bis zur letzten Millisekunde. High-Speed-Geballer an der Schießbude, ultraflinke Finger an der Gitarre und schönes, tiefes Growling bekommt man hier geboten. Die Jungs verknüpfen die Geschwindigkeit geschickt mit dem Gespür für fette Grooves und treibende Passagen. Dadurch, dass diese CD die erste Berührung für mich mit dieser Band ist, war der Hörgenuss umso intensiver. Man kann die Spielfreude förmlich heraushören, die Songs wirken frisch und unverbraucht. Eine bessere Produktion wie die von George Bokos (Rotting Christ) konnte ich mir für dieses Material auch nicht vorstellen: man bekommt einen sauberen, druckvollen Klang, der dynamisch aus den Boxen poltert. Mit dem Bonus-Video-Material kann man sich vor Augen führen lassen, was für fähige Musiker hier am Werke sind. Lediglich auf dem Live-Clip im "Mylos" Club scheint nicht viel zu gehen. Aber dafür können die Jungs nichts. Das Video ist aber charmant gemacht (Musikervorstellung in einer Sauna? So sieht es zumindest aus!) und überhaupt ist das schon wieder schön, dass die Jungs das Video drauf packen auch wenn in den vorderen Reihen nichts geht. Mir hätte es dort gefallen. Aber zurück zum Album. Kritikpunkte gibt es nur wenn man absolut pingelig danach sucht. Das Sample aus "Soldat James Ryan" ist nichts Neues, Text versteht man auch keinen (abgedruckt ist auch keiner, was ich schade finde da die Songtitel vielversprechend klingen). Überhaupt ist der Gesang von Peter "Terror" Ouzounis bestimmt einigen Metalheads auf die Dauer zu monoton. Aber ich steh drauf. Das Cover ist wiederum eine Sache für sich. Zum einen finde ich die Idee cool, zum anderen ist die Umsetzung etwas unsauber, aber solange das Bandlogo (eins der geilsten das ich kenne!) drauf ist, geht das auch in Ordnung. Das wäre was, was die Jungs sich für das nächste Album aufheben können da es eh wenig zu verbessern gibt. Ich bin auf jeden Fall gespannt darauf und kann es kaum erwarten. Jedenfalls gibt es nun neben Rotting Christ und Inveracity eine Band mehr, die es zu nennen gilt, wenn man von griechischen Bands redet. Hoffentlich komme ich mal dazu, die Jungs live zugenießen. Und wenn es im "Mylos"-Club ist... weiter so Jungs, denn genau so macht das Spaß!
 
 
Bewertung: 98 % | von Grimo | Datum: 06.08.08 | Uhrzeit: 22:25 schließen