| Satan's Revenge On Mankind "Goreblast" |
| Tracklist: 01. Vaticandestruction 02. We Come To Eat You 03. Gorevolution 04. Hyperbrutal Splattersatan 05. I Hate Music 06. Invoking The Glorious Sado-Nuclear Extermination Of The Christian Plague 07. Esto Es Real (Tu Carne Cover) 08. Psychopunch 09. Satan Rules 10. C.M.F.P. 11. I Hate Nature 12. Meat Is Good Food 13. Goat Gut Gore Core 14. Jesus Loves You Because He Is Gay 15. Angels Taste Like Chicken 16. Body Juice Blues 17. I Hate Neo-Grunge Pseudo-Punk Hippie-Brats 18. Belial`s Finger Sticks In The Asshole Of The Pope 19. Fuck You! 20. I Vomit On The Altar And Shit In The Offertory Bag 21. Techno Junkie Massacre 22. Eat! Eat! Eat! 23. World War Gore 24. Infernal Christ Corpse Hacking Butcher Command On Behalf Of The Great Eternal Master Of Hell`s Purifying Fire Release: 2007 Genre: Goregrind URL: www.sxrxoxm.de Label: www.rottenroll.de |
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| Bevor man das Werk dieser dreiköpfigen 2004 gegründeten, deutschen Goregrind Band hört, sollte man sich fragen, ob die Welt wirklich noch weiteren groovenden Gore braucht. Wer diese Frage jetzt mit "nein" beantworten würde, kann an dieser Stelle gleich aufhören zu lesen, denn Groove ist das einzige, was hier geboten wird, und zwar in rauhen Mengen. Der Sound der drei Schlachter ist sehr beeinflusst von ihren mexikanischen Pedanten, wie Tu Carne (die hier auch gecovert werden), Oxidized Razor" und natürlich auch C.A.R.N.E. Kenner der genannten Bands wissen, was sie erwartet: ultrasimples Riffing, das jedoch sehr catchy ist, bis zum Verrecken gepitchte Vocals und Mid-Tempo Drumming der Marke Snare, Becken, Snare, Becken, Snare, Becken. Musikalisch also kein Anwärter für den Innovationspreis, aber ich glaube dieses Ziel wurde hier auch nie gesetzt. So ballert man sich fröhlich durch die 24 ziemlich gleich klingenden Tracks, die insgesamt aber eine beachtliche Laufzeit von über 50 Minuten aufweisen (und das auch ohne die Hilfe von endlosen Intros, ein paar sind hier zwar auch eingefügt, sind aber ganz lustig). Bei den Vocals gibt es einmal das C.A.R.N.E.-Grunzen, rüplsende, fast verständliche, Gesänge und leider auch sehr grindcoremäßige Schreie, die allerdings einfach nur stören. Es ist als wenn die Band versucht einen möglichst großen Haufen ins Klo (Kopf des Hörers) zu scheißen und dann jedes Mal diese verdammten Screams kommen und die ganze Ladung einfach runterspülen. Bei den Killertracks wie "Meat Is Good Food" und "Gorevolution" wird man davon glücklicherweise verschont. Das lyrische Niveau könnte man irgendwo zwischen Kindergarten und Grundschule ansiedeln (was nicht zwangsläufig schlecht ist). Denn Namen wie "Jesus Loves You Because He Is Gay" oder "Body Juice Blues" (bei dem sogar noch so etwas wie Mundharmonkia und Blues-mäßige Gitarren verbaut sind) klingen dann doch ziemlich lustig. Die Gestaltung des Covers hingegen ist ultrabillig, bringt einen aber schon mal in die Kotz-Stimmung, die dann von der Musik fortgeführt wird. Die Produktion hat definitiv einen dreckig-schlammigen Touch, den die Band für diese Art von Grind braucht. Natürlich gibt es auch hier wieder den gewissen Abnutzungseffekt nach ein paar Durchläufen zu vermelden, aber da dieses Album länger rotiert als das Ottonormal Goregrind Langeisen ist das nicht sonderlich tragisch, und bevor man den Haufen Tracks hier satt hat, stehen sowieso erstmal viele Sessions belustigten Headbangens vor der Tür. Also ein Weckruf an alle Freunde des Groove und der Simplizität (ja auch ihr CBT-Fans), holt euch diesen Silberling bevor er ausverkauft ist, viel kann man hier nicht falsch machen. Tomhet, The Almighty Mr. Goreblast und Helreath weiter so, aber beim nächsten Release bitte ein schickeres Cover und das Gekreische weglassen. |
| Bewertung: 64 % | von bodycounter | Datum: 19.05.07 | Zeit: 22:30 | schließen |