Resurrected "Endless Sea Of Loss"
 
Tracklist:
01. Intro
02. Hidden By Disguise
03. Seducer Of Mankind
04. Bloodmarked
05. Until You Kill Yourself
06. Smouldering Human Compost
07. ... And She Loves It Anal
08. An Obseding End
09. End Of A Decade
10. Outro

Release: 2006
Genre: Brutal Death Metal
URL: www.resurrected.net
Label: www.morbidrecords.de


Nach drei Jahren Pause ist die deutsche Band "Resurrected" mit ihrer fünften Langrille "Endless Sea Of Loss", welche über Morbid Records erschien, wieder zurück auf der Bildfläche. Und das alles härter, schneller, tiefer und brutaler als je zuvor, was sicher auch am Wechsel von Perverted Taste zu Morbid Records sowie einigen Veränderungen im Line-up liegt. Ben Bays löste seinen großen Bruder am 4-Saiter ab und auch am Schlagzeug sitzt jetzt ein Neuer namens Hazim Fouad, welcher manchen von "Skullbreaker" ein Name sein könnte. Auf "Endless Sea Of Loss" jedoch ist Adriano Ricci (u.a. Grind Inc.) als vierter Mann an der Session-Artillerie zu hören. Das Cover Artwork von Juanjo Castellano ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Alles in dezentem blutrot gehalten und mit liebe fürs Detail gezeichnet. Im Innern des dreiseitigen Booklets finden wir dann noch ein Paar Bandfotos sowie Danksagungen und Werbung für Band und Instrumente. Das Übliche eben. Nach einem äußerst atmosphärischen Intro brettern die Duisburger mit dem Opener "Hidden By Disguise" gleich ordentlich voran. Sänger Carsten Scholze grunzt sich gepflegt die Seele aus dem Hals während er mit seinem Gegurgel von ".And She Loves It Anal" bis "Until You Kill Yourself" wohl allen Klischees in Sachen Textgestaltung des Todmetalls gerecht wird. Das wie erwartet blitzsauber eingespielte und vor allem auch sehr geil abgemischte Schlagzeug drückt das Ganze gut voran was man allerdings von den doch etwas dünn geratenen Gitarren, die leider eher tief anstatt drückend klingen, nicht behaupten kann. Ein roter Faden, welcher das komplette Album durchzieht macht den Sound jedoch zu etwas doch sehr eigenständigem; das heißt schnelle Blastpassagen, welche durch extrem langsame, schon fast doomige Parts unterbrochen werden. Abschließend gibt ein Outro der 39-Minuten-Scheibe noch den passenden Rahmen für die 8 Tracks + Ein- und Ausklang. Insgesamt kann man gegenüber den Vorgängeralben eine deutliche Steigerung in Sachen Sound, Songwriting und Brutalität sehen. Mit diesem Release brauchen sich die Jungs vor Szenegrößen wie Dying Fetus oder Suffocation keinesfalls verstecken. Wer auf rotzige, gutturale Vocals zusammengepackt mit extrem tiefen Gitarren und knüppelndem Schlagzeug von Schneckentempo- bis Hochgeschwindigkeitsbereich steht, sollte hier also auf jeden Fall zuschlagen oder sterben!
 
 
Bewertung: 88 % | von AggressivePerfector | Datum: 04.11.07 | Zeit: 21:50 schließen