| Putridity "Mental Prolapse Induces Necrophilism" |
| Tracklist: 01. Intro 02. Abortifacient Whore Lobotomizer 03. Molesting Vomited Decapitation 04. Zombie Oral Sex 05. Concious In Rigor Mortis 06. Fermented Entrails 07. Necrophiliac Limitations 08. Convulsive Incestuous Devourment 09. Pursue The Suicidal Breed Release: 2007 Genre: Brutal Death Metal URL: www.myspace.com/putridity Label: www.permeatedrecords.com |
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| Ach ja, neuer guter Brutal Death ist bei mir immer willkommen. Obwohl ich in diesem Genre so manch schlechte Erfahrungen mit europäischen Bands gemacht habe, gibt es doch hin und wieder ein paar echte Knaller, die zwar keinen neuen Wind bringen, dafür aber alte Maschen befriedigend runter kurbeln ohne Wünsche offen zu lassen. So auch die dreiköpfige Band Putridity, meiner Meinung nach die beste italiensche Brutal Death Metal Kombo (neben Wargore), die jetzt mit ihrem ersten Album "Metal Prolapse Induces Necrophilism" auf sich aufmerksam macht. Zwar ist das Cover ziemlich einfallslos ausgefallen und die Lauflänge (ohne Intros und dem ganzen Sample Tralala läuft die Scheibe gerade mal 22 Minuten) für eine Full Length recht dürftig, aber da ist mal drauf geschissen. Dafür werden die Fans mit einer sauberen, ausgewogenen Produktion belohnt, da wir es hier zum Glück mit einer Label Veröffentlichung zu tun haben, und nicht mit einem weiteren schrumpelig klingendem selbst produzierten Release. Denn was hier musikalisch geboten wird, ist wahrlich nicht von schlechten Eltern: technische und slammige Riffs, die zum mehrmaligen Hören zwingen bevor es sich zünftig bangen lässt, auch das Drumming ist relativ anspruchsvoll, schnell und schön hämmernd. Mein persönlicher Favorit sind aber die Vocals, die extrem dumpf grunzende Kotzstimme die in einer Tour monotones Gesäusel auf den Hörer loslässt ist wohl der feuchte Traum eines jeden Kehlkopf-Fetischisten. Wenn dann auch noch die noch! dumpferen Backing Vocals dazukommen, und der Song dann auch noch richtig schleppend wird, gibt es nicht nur nasse Höschen sondern auch echtes Gänsehautfeeling, ja, ich wollte mehrmals feuerzeugschwingend vor den Boxen sitzen und mich von den sanft ingurgitierenden Klängen in fremde Sphären transportieren lassen, in denen ich kleine Kinder aufschlitze und alte Omas lange Kellertreppen runter schubse um danach auf ihre Überreste zu urinieren...mhhmm...Putridity. Ein klarer Fall für "Brutal Death als Droge", denn wer brauch schon Ecstasy wenn man auch mit Musik allein von gewaltverherrlichenden, fantastischen Dingen halluzinieren kann? Hässliche Raver, schätze ich. Aber deshalb sind's ja auch hässliche Raver und deshalb höre ich Todesblei. |
| Bewertung: 85 % | von bodycounter | Datum: 21.11.07 | Zeit: 23:55 | schließen |