| Inveracity "Extermination Of Millions" |
| Tracklist: 01. Exposing The Semi Humans 02. Visions Of Coming Apocalypse 03. Extermination Of Millions 04. Forced Prostitution 05. Shrouded In Solitary 06. Vicious Pretension 07. Behind The Walls Of Derangement 08. Slavery 09. The Era Of Submission 10. Raped 11. Before The Uncreation Release: 2007 Genre: Brutal Death Metal URL: www.inveracity.cjb.net Label: www.uniqueleader.com |
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| Kaum sind die Griechen von Inveracity ihr altes Label Unmatched Brutality los, klopfen sie schon beim nächsten großen Underground Death Metal Label an der Tür und ergattern mal eben so einen Deal bei Unique Leader Records. Ihr Debütalbum "Circle Of Perversion" stellte für mich mit Pyaemias "Cerebral Cereal" die wohl beste Suffocation Homage Scheibe aller Zeiten da (ich will beide Bands aber hier nicht als reine Suffocation Klone darstellen, aber deren Einfluss lässt sich nun aber wirklich nicht abstreiten). Auf ihrem neusten Album "Extermination Of Millions" haben sich die Jungs wirklich sehr schön weiterentwickelt. Auch der etwas raue Sound des Debütalbums gehört nun endgültig der Vergangenheit an. Die Band klingt eine ganze Ecke technischer und sauberer, aber immer noch genauso brutal wie damals. Genug "auf die Fresse"-Riffs findet man noch in Mengen, jedoch hat die Band sich von den damaligen Vorbildern Suffocation, etwas losgelöst und stattdessen etwas mehr von ihren neuen Labelchefs Deeds Of Flesh abgeschaut. Nein im Ernst, die neue Inveracity hört sich wirklich verdammt nach Deeds Of Flesh an, was aber in keinem Fall negativ gemeint ist, da ich mich wirklich als ein wahrer Fan der Kalifornier oute. Jedoch finde ich persönlich, dass Inveracity noch deutlich aggressiver und abwechslungsreicher als Deeds agieren. Die meisten werden sich denken, das eine weitere Deeds Of Flesh oder Suffocation Klonband so wichtig ist wie die neusten Neuigkeiten über Paris Hilton und Co., aber ich hingegen bin der Meinung, wenn man es wirklich so gut anstellt wie Inveracity und uns Killer Death Metal Nummern wie z.B. bei dem Song "Visions Of Coming Apocalypse" präsentiert werden, gibt es bei mir noch lange keine Ermüdungserscheinungen. Zudem sollen mir erstmal ein paar Leute heutzutage zeigen wie man wirklich brutalen Death Metal spielt, ohne irgendwo abzukupfern. Zurück zum Album: einzig der neue Sänger George macht meiner Meinung nach nicht die beste Figur. Sicherlich handelt es sich hier um einen sehr talentierten Death Metal Sänger, nur muss ich zugeben, dass mir Marios vom Debütalbum etwas besser gefallen hat. Sein Gesang war irgendwie noch ne Nummer aggressiver und gutturaler. Das ist aber natürlich auch Ansichtssache. So, das wäre aber eigentlich alles, was mir am alten Album besser gefallen hat. Ansonsten gefällt mir die Weiterentwicklung der Band wirklich sehr und ich freue mich für die Band, das sie endlich die Möglichkeit haben, ihre geilen Songs in einer verdammt guten Soundproduktion zu präsentieren. Für mich definitiv eine der besten Death Metal-Scheiben dieses Jahres und ich bin wirklich heilfroh, das die Band keine Necrophagist Solos oder sonstige Spielereien in ihre Songs eingebaut haben, um irgendwie massenfreundlicher zu werden. "Extermination Of Millions" schafft es auch ohne Sologitarren und HC Breakdowns, die meiner Meinung nach eh nicht zu diesem Death Metal Stil passen würden, voll und ganz zu überzeugen und zwar indem sie Raum für genug Tempowechsel lassen und es schaffen, uns die gesamte Spielzeit mit brutalen technisch guten Killerriffs bei Laune zu halten. Wobei das ganze niemals zu frickelig wird, trotzdem ist das technische Niveau der Band nicht von schlechten Eltern. Mittlerweile geht es textlich auch nicht nur mehr um detaillierte Misshandlungen von Frauen , sondern teilweise schon etwas mehr in anspruchsvollere Gefilde, auch wenn in den Texten weiterhin Frauen geschändet werden, nur nicht mehr ganz so häufig. Allgemein, fällt die Aufmachung der Booklets doch im Gegensatz zum geilen Cover Artwork von George Prassinis total schlicht und mager aus. Einfach die Texte auf schwarzem Hintergrund; ja, sehr kreativ. Ebenfalls schade dass diese CD auch diesmal nicht durch ihre lange Spielzeit besticht. So ist nach einer halben Stunde das ganze Spielchen schon wieder vorbei. Wirklich schade, aber ansonsten definitiv das Geilste in dieser Richtung seit Pyaemia. Also liebe Fans von amerikanisch spielenden Todesbleiformationen wie Deeds Of Flesh, Pyaemia, Suffocation & Disavowed: kaufen oder Kastration! |
| Bewertung: 91 % | von Gore | Datum: 28.06.07 | Zeit: 00:20 | schließen |