| Haemophagia "From Sickness To Cult" |
| Tracklist: 01. Appealing Obbliteriation 02. Vengeance Through Murder 03. War For Black Gold 04. From Sickness To Cult 05. Human Asphyxiation 06. Head Shot 07. Her Body In Viscera Bath 08. Funeral Inception Release: 2007 Genre: Brutal Death Metal URL: www.myspace.com/haemophagia Label: www.myspace.com/pathologicallyexplicit |
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| Spanien, Brutal Death. Wormed? Avulsed? Ganz genau. Und jetzt auch: Haemophagia. Drei Sickos, die sich mit ihrem Debut Album "From Sickness To Cult" sogleich in mein Herz gespielt haben. Denn hier haben wir alle Elemente, die ich von einem Brutal Death Metal Release erwarte: grunzend gekotzte Vocals, dominantes Mid-Tempo Riffing, ein dumpfes Schlagzeug und gelegentlich ein paar Blasts. Weiterhin Monotonie, eine ordentliche Produktion (Satan sei dafür gedankt) und selbstverständlich jede Menge brutales Geballer. Auch das Cover mit den Urin-ähnlichen Farben und klassischen Death Metal Motiven konnte mir gleich gefallen, auch wenn der Haemophagia-Schriftzug etwas beschissen aussieht, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Aber was heißt Haemophagia eigentlich? Das Wort beschreibt ein Lebewesen, welches sich von dem Blut eines anderen Tieres ernährt, ähnlich dem Vampir. Wieder so eine Band, die sich hinter einem komplizierten medizinischem Ausdruck versteckt, der letztendlich banaler nicht sein könnte, siehe Dyscrasia (fehlerhafte Blutzusammensetzung) oder auch Dysentery (Durchfall). Aber wen interessiert schon der Name, richtig? Was zählt ist doch die Musik und bei der schieren Masse an Bands die sich auch gerne mal im Wartezimmer des Krankenhauses inspirieren lässt, ist es auch schon verdammt schwer noch einen Namen zu entdecken, der einigermaßen originell klingt. Dass dies doch geht beweisen. niemand. Auch die Tracklist überzeugt nicht gerade durch geile Liednamen, noch durch die Anzahl. Denn acht Songs sind nicht gerade viel, aber da sich die Gesamtlaufzeit bei knapp über einer halben Stunde bewegt, ist dieser Umstand verschmerzbar, schließlich rangieren die Lauflängen von drei bis vier Minuten, was ja schon ziemlich lang für Brutal Death Metal Songs ist (etwa wie bei Brodequin). Hierbei bildet der Titeltrack Nummero Quattro "From Sickness To Cult" die Ausnahme, da er nur zwei Minuten läuft, zu allem Überfluss noch extrem störende Hardcore Vocals aufweist und überhaupt nicht in den Haufen passt; was hat man sich da bloß gedacht? Trotzdem wird die Scheibe nicht langweilig denn gerade bevor man merkt das alle Lieder doch irgendwie gleich klingen, wird einem wieder ein geiler Mosh-Riff vor den Latz geknallt, z.B. im Mittelteil von "Headshot". Das Fazit ist: es knallt, dampft, furzt und rülpst. Bei so wenigen Tischmanieren macht das Hören schon Spaß, auch wenn die Portion nicht gerade groß ist. |
| Bewertung: 83 % | von bodycounter | Datum: 21.11.07 | Zeit: 23:55 | schließen |