| Grotesque Formation "Basement Decompositions" |
| Tracklist: 01. Basement Decompostions 02. Purging Decay Afterlife 03. Larval Apocalypse 04. Crepitating Decapitation 05. Gestational Disgorgement 06. Disposed Whore Mutilation 07. Copulation Of Necrotic Remains 08. Basement Demo 2005 09. Crepitating Demo 2005 Release: 2006 Genre: Brutal Death Metal URL: www.myspace.com/grotesqueformation Label: www.sevared.com |
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| Texas Death Metal na? Bei wem es bei dem Wort Texas jetzt nicht "Klick" macht, oder wer gerade an George Bush denkt, dem helfe ich nun mit ein paar Namen, von einigen psychopathischen Death Metal Metzgern auf die Sprünge. Also noch mal, Texas Death Metal na? Verdammte Scheiße, ich sage nur Devourment, Prophecy, Sintury, Insidious Decrepancy, Infernal Dominion und nun auch noch Grotesque Formation. Oh und welche Überraschung, drei mal dürft ihr raten wer sich mal wieder den Sänger Posten für diese Scheibe gesichert hat? Natürlich, es kann ja nur einer sein, nämlich Mister Shawn "Ich habe in wirklich jeder texanischen Death Metal Truppe meine Finger im Spiel" Whitaker. Aber mal im Ernst, es hat schon gute Gründe, warum der Typ so gefragt ist, gehört er gesangstechnisch doch zu den heftigsten und eigenständigsten Interpreten in der gesamten USA. Auch diesmal hat Shawn sich wieder in einer verdammt brutalen Death Metal Band eingenistet (was anderes könnte ich mir auch nicht wirklich vorstellen). Das Material auf "Basement Decompositions" ballert ziemlich gerade und kompromisslos auf die Fresse, jedoch ist der typische texanische Groove auch vorhanden. Ich denke so etwas sollte Blastbeat-Fetischsten gleichermaßen ansprechen wie auch irgendwelche Leute, die sich gerne das alte Devourment "Slam" Zeug rein knallen. Das Gesangorgan von Shawn ist diesmal besonders vielseitig, von gutturalen Vocals bis Geschreie ist alles dabei. Ich kann es gar nicht oft genug betonen, der Typ hat es einfach drauf; jede talentlose Garagen Death Metal Band wäre es wert gekauft zu werden, wenn der gute Shawn am Mikro steht. So jetzt aber genug von Mr. Whitaker, denn instrumental ist das ganze definitiv nicht talentlos oder schlecht. Der Gitarrist macht seine Arbeit wirklich gut, schnelle sägende Suffocation-artige Gitarrenriffs, die wirklich alles wegholzen. Wirklich geil gemacht, jedoch kann ich zu dem Drummer nur sagen, dass es wohl nicht mit dem Metronom zur Welt gekommen ist. Der Typ scheint zwar nicht super schlecht zu sein, aber bei einigen Blastpassagen wirkt er rhythmisch etwas aus der Bahn geworfen. Bei den Mid-Tempo und Groove Parts passt aber alles wunderbar. Das sind aber alles nur Kleinigkeiten und keine schwerwiegenden Pannen, welche diese CD unerträglich machen würden. Gesang, Gitarre und das Schlagzeug haben wir, also fehlt noch der Bass. Der Bass ist zwar vorhanden, hat aber einen so was von beschissenen, matschigen und dumpfen Sound, dass ich als Hobbybassist am liebsten meinen Mageninhalt über dieser CD entleeren möchte. Trotzdem kann ich für meinen Teil jedem TXDM Anhänger dieses Album uneingeschränkt empfehlen. Aber euch sollte schon klar sein, dass die Soundproduktion noch nach "Underground" riecht, ist aber auch gut so, denn genau das sind Grotesque Formation. Aber der Underground Status bei dieser Truppe hier ist definitiv positiv zu verstehen. Eine Sache die wirklich stinkt ist die kurze Spielzeit. Auf "Basement Decompositions" ist man gerade einmal auf schlappe 28:42 Minuten gekommen. Das ist für mich etwas zu wenig für ein Full Length. Wenn auch noch zusätzlich bedacht wird, dass die letzten zwei Songs lediglich von Ihrer Demo sind, könnte man sich leicht verarscht fühlen. Über die Texte kann ich hier nicht schreiben, da diese nicht im Booklet abgedruckt wurden. Bei Songtiteln wie beispielsweise "Disposed Whore Mutilation" sollte aber jeder verstehen, dass sich hier niemand für Frauenrechte einsetzt. Nun gut, "Basement Decompositions" ist im Ganzen gelungen und hat einige geile Songs auf Lager, nur leider ist das Teil viel zu kurz. Für alle Shawn Whitaker Fetischisten dürfte die Anschaffung wohl selbstverständlich sein. Aber auch der Rest der Brutalo Death Metal Gemeinde kann mit diesem Teil durchaus ein paar (kurze) unterhaltsame Minuten haben und wenn dann zusätzlich noch ein super heftiges Coverartwork von Toshihiro Egawa mit dabei ist, kann man auch etwas eher über die fehlende Spielzeit hinwegsehen. |
| Bewertung: 75 % | von Gore | Datum: 29.12.07 | Zeit: 06:40 | schließen |