Foetopsy "In The Bathroom"
 
Tracklist:
01. Vaccum Extraction Action
02. Deformed Foetal Scrotal
03. Scab In A Puddin' Cup
04. People With Vaginas
05. Awake To Intake
06. Greasy Feces
07. Withered Labes, Crippled Legs
08. Fingering Faces And Faeces
09. In The Bathroom
10. Offended By Butts, Not Turds
11. Lick The Parts
12. Everything's A Song Title
13. Ear To Go
14. Corpse Divorce
15. Choking On Vaginal Pubes
16. Weird Pills
17. Shake n' Make
18. Why Are These My Thoughts...Why Am I Weird?
19. She's Roast Beef
20. What Is This Mucus?
21. Uteral Waste Disposal

Release: 2007
Genre: Brutal Death/Grind
URL: www.myspace.com/foetopsy
Label: www.barbarianrecords.net


So da sind sie also wieder, die 3 Verrückten rund um die Band Foetopsy. Seit dem 2003 erschienenen Album "Dyspartum" ist dieses das erste neue musikalische auf CD gepresste Lebenszeichen dieser Band. Wieder einmal herausgebracht über Barbarian Records will man uns mit insgesamt 21 neuen Tracks zeigen, wo der Fötus hängt, jedoch gelingt es diesem Trio nur bedingt. Die Erklärung weshalb ist schnell gegeben: "In The Bathroom" ist einfach viel zu kurz ausgefallen. Gerade einmal 19 Minuten und 27 Sekunden dauert es bis sich alle 21 Tracks auf diesem Teil durch den Gehörgang geballert haben. Abgesehen vom letzten Track "Uteral Waste Disposal" der mit 4 Minuten daher kommt schafft es dabei kaum ein anderer Track mal etwas länger als ne knappe Minute zu laufen und wenn dieser Fall eintritt, dann liegt das nur daran das vorweg mal wieder ein Intro Sample platziert wurde. Irgendwo ist das echt schade, denn die eigentliche Musik, die diese 3 total durchgeknallten Irren hier abliefern, kann sich wirklich hören lassen. Jon Engman bearbeitet sein nur aus Snare und Double Bass bestehendes Schlagzeug bis es in sich zusammenfällt, Eric steuert dazu ein paar herrlich fiese Gitarrenriffs bei und Jesse sorgt mit Growls, Screams und gutturalen Kotzlauten für den guten Ton. Stellenweise werden sogar Vocals eingestreut, die sich extrem nach Pitch Shifter Einsatz anhören oder bei denen man unweigerlich schmunzeln muss, weil sie einfach so bekloppt lustig dargebracht sind. Das Ganze wilde Treiben erinnert irgendwie ein wenig an eine bunte Mischung aus den Grindfuckers, Sons Of Tarantula und Regurgitate. Tracktitel wie "Fingering Faces And Faeces", "Lick The Parts" oder auch "Choking On Vaginal Pubes" machen recht schnell die lyrische Ausrichtung dieser Band deutlich, jedoch wird alles immer mit dem typischen Humor von Foetopsy untermalt und gemischt. Schon alleine wenn man sich das bekloppte Cover dieser CD anguckt sollte man wissen das hier nichts wirklich ernst gemeint ist oder ernst genommen werden sollte. So brettert man sich von Track zu Track bis nach guten 15 Minuten schon der letzte "Song" dieser Veröffentlichung erreicht ist. Wie am Anfangs schon erwähnt handelt es sich hierbei um den längsten Track. Doch wer jetzt erwartet das man 4 Minuten pures Geballer serviert bekommt irrt sich gewaltig: der komplette Track besteht aus nichts weiter als einem heftigen Rauschen, dass durch leichtes Wimmern sowie andere Geräusche und Effekte untermalt wurde und kann somit gar nicht wirklich als richtiger Track sondern nur als überlanges Outro angesehen werden. Meiner Meinung nach eine total unnötige und dumme Aktion so etwas auf eine CD zu packen. Kein Schwein wird sich diese Scheiße ein zweites Mal freiwillig bis zum Ende anhören und so fliegt "In The Bathroom" schon nach 15 anstatt knappen 20 Minuten wieder aus dem CD Player heraus. Auch die Tatsache, dass sich viele Tracks aufgrund ihrer recht kurzen Laufzeit im Wesentlichen stark ähneln macht es für das neueste Werk von Foetopsy ebenso nicht gerade leichter. Ohne nennenswerte Höhepunkte bleibt "in The Bathroom" leider nichts weiter als eine zu kurz ausgefallene CD mit ein paar lustigeren Momenten, die ansonsten nur typischen Blastbeat Grind anzubieten hat. Fans des vorigen Werkes "Dyspartum" werden vielleicht mit einigem Interesse an dieses neue Album heran gehen, alle Anderen jedoch werden sich besseren Veröffentlichungen innerhalb dieses Genres widmen.
 
 
Bewertung: 49 % | von ScYthe | Datum: 29.12.07 | Zeit: 06:40 schließen