| Embalmer "13 Faces Of Death" |
| Tracklist: 01. Scourged Of Your Innocence 02. They Can Smell Our Blood 03. Beheaded Without A Drop Spilt 04. Limbs In The Grinder 05. Vengeance Through Homicide 06. Mutilation At The Altar 07. Horrific Distain 08. Rotten Body Fluids (2006) 09. There Was Blood Everywhere (2006) 10. The More Fuckers Dead, The Better 11. Into The Oven (2006) 12. Devil's Night 13. XIII Release: 2006 Genre: Death Metal URL: www.myspace.com/embalmerband Label: www.pathosproductions.com |
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| Nach einer wirklich endlos langen Zeit hat die Band Embalmer wieder zusammengefunden um ihr erstes Full Length Album aufzunehmen. Eigentlich eine ziemlich lustige Angelegenheit, da die Band seit ihrer Gründung im Jahre 1989 es jetzt tatsächlich mal geschafft hat, ein richtiges Album aufzunehmen (es kann ja nicht jeder so Fix sein, wie manche Genrekollegen). Jedenfalls sagt man ja gutes braucht seine Zeit, nur sieht das bei dieser angeblichen Kulttruppe ganz anders aus. Ich muss ja zugeben das ihre "Best of" Kompilation "There Was Blood Everywhere" doch schon irgendwie was Kultiges hatte, aber was dem Hörer auf "13 Faces Of Death" zugemutet wird, hat höchstens soviel Kultpotenzial wie eine Kuh auf der Weide. Ne mal im ernst, schon damals hat mich die Band nicht wirklich umgehauen, aber zumindest war der Gesang noch ziemlich krank und einzigartig. Aber was ist aus diesen kranken Gesangstil geworden??? Heute klingt der gute Rod meiner Meinung nach sehr viel harmloser als damals. Aber die Vocals sind immer noch die stärksten Aspekte dieser Scheibe. Was ich hier ebenfalls vermisse, ist die morbide Horroratmosphäre die teilweise beim alten Material erzeugt wurde und heute vergebens mit Horrorfilm Intros aus Filmchen wie z.B. Texas Chainsaw Massacre erzeugt werden soll. Das hat schon bei Mortician nicht bei mir gewirkt. Aber ab und zu kommt dann doch so etwas wie eine morbide Kranke Stimmung zum Vorschein, wie man es von Mortal Decays "Forensic" Album kennt. Bei dem Song "Horrific Distain", welcher zugleich meinen persönlichen Lieblingssong der Scheibe darstellt, bekommt man noch dieses leichte Horror Feeling zu spüren. Noch positiv aufgefallen ist die leicht verbesserte Soundproduktion, was aber nach einer so langen Wartezeit kein wirkliches Wunder ist. Trotzdem ist die Produktion hier immer noch sehr, sehr dürftig, aber ich denke eine super saubere Produktion im Stil der Beneath The Massacre Veröffentlichungen würde einer Band wie Embalmer einfach nicht gut stehen. Instrumental gesehen hat sich hier nicht viel getan, die Band spielt immer noch ihren oldschooligen ,dreckigen, simplen Death Metal mit typischen Grindcore Elementen, welche besonders bei denn vielen Blastbeat Einlagen zu Geltung kommen. Für alle die noch nicht das "Vergnügen" hatten sich Songs von dieser Band anzuhören, stellt euch die Band vom Sound am besten im Old School Bereich vor. Also kein Slam Devourment Klon Gegurgel Death Metal, sondern eher was in Richtung Autopsy, Terrorizer aber auch alte Mortal Decay . Ich für meinen Teil kann mich für dieses Album trotzdem nicht sonderlich begeistern, obwohl es durchaus seine guten Momente hat, welche hier aber wirklich die Ausnahme bilden. Die meisten Songs rauschen einfach vor sich hin, ohne wirklich im Ohr zu bleiben. Ich denke auch dass viele Fans der Band sich nach dieser endlos langen Wartezeit sicherlich etwas mehr erhofft haben. Leute die diese Band noch nicht kennen, empfehle ich eher die "There was Blood Everywhere" Scheibe anzutesten, da diese noch das stärkste Werk in der Bandgeschichte darstellt. Was man noch positiv bei "13 Faces Of Death hervorheben sollte, ist die sehr ordentliche Spielzeit von über 43 Minuten, was bei vielen der heutigen Death Metal Bands doch eher die Ausnahme ist. Beim Coverartwork hatte diesmal leider Devourment Sänger Mike Majewski seine Finger im Spiel. Keine Ahnung warum dieser Mann überhaupt so gefragt ist, sind seine Artworks doch sehr dürftig und auch diesmal kann er nicht überzeugen. Also mein Fazit lautet: Fans der Band könnten durchaus gefallen an dieser Scheibe finden, aber mich hat dieses Werk nicht wirklich überzeugt sondern eher ziemlich gelangweilt, auch wenn ein paar positive Momente vorhanden waren. |
| Bewertung: 58 % | von Gore | Datum: 10.05.07 | Zeit: 00:20 | schließen |