Brodequin "Methods Of Execution"
 
Tracklist:
01. Slaves To The Pyre
02. The Gridiron
03. The Red Theatre
04. Pressing To Plead
05. Tyburn Field
06. Durance Vile
07. Lingering Existence
08. Cast Into Torment
09. Verdrinken
10. Punishment Without Mercy
11. Methods Of Execution
12. Slaves To The Pyre (Videoclip)

Release: 2004
Genre: Brutal Death Metal
URL: www.brodequin.com
Label: www.unmatchedbrutality.com


Dass BRODEQUIN mit ihrem neuen Album "Methods Of Execution" einen weiteren Toptitel abliefern würden war mir klar, aber ich hätte nie damit gerechnet, ein solch heftiges Teil vorgesetzt zu bekommen. Wieder einmal gibt's 32 min lang nur auf die Fresse von diesen durchgeknallten Amis. Es wird geballert, was die Drums hergeben und Jamie kotzt sich die Stimmbänder erneut  bis zum extremsten Grad kaputt. Also eigentlich alles beim alten, könnte man jetzt denken. Nun zum Großteil ist das auch so, allerdings hat sich eine Veränderung auf diesem Album bemerkbar gemacht: die Produktion! Eben diese kommt viel besser daher als es noch bei den Vorgängeralben der Fall war. Die Drums, der Bass und die Gitarren sind wesentlich deutlicher herauszuhören und auch Jamies Gegrunze wirkt nicht mehr so untergemischt. Herrlich fiese Riffs ziehen eine blutige Spur durch das komplette Album und sägen einem das Hirn in kleine Stücke, die dann zusätzlich noch von dem höllisch schnellem Drumming zu Brei zermatscht werden. Der dann noch übrig gebliebene blutige Rest wird von kranken Vokals der Marke LITURGY und CINERARY solange bearbeitet, bis er sich komplett aufgelöst hat. Ruhepausen zur Regeneration gibt es nicht! Nicht eine Sekunde lang machen Jamie und Co eine Verschnaufpause um dem armen Hirn etwas Zeit zu geben, die soeben ausgeführte Attacke zu verdauen oder die heißlaufenden Drums vor dem Totalausfall zu bewahren. Hier herrscht die pure Vernichtung! Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen gibt es auch noch was auf die Augen. In Form eines produzierten Clips des Tracks "Slaves To The Pyre" werden auch diese auf die Eine oder Andere Art bearbeitet und exekutiert. Man kann mit Recht sagen, dass BRODEQUIN einmal mehr ein absolut geiles Killeralbum gelungen ist, welches Fans von krankem Geballer und Gegrunze auf jeden Fall bald in ihrer Sammlung stehen haben werden. Einen Fehler wird man damit auf keinen Fall machen, da eine bessere Produktion und somit ein deutlich coolerer Gesamtsound dafür sorgen, dass die "Methoden der Exekution" erfolgreich angewendet werden können.
 
 
Bewertung: 90 % | von ScYthe | Datum: 20.07.05 | Zeit: 20:13 schließen