Bile "Camp Blood"
 
Tracklist:
01. Camp Blood
02. Widespread Bloodshed
03. Resurrected
04. Boot Cracked Cranium
05. Axe Wielding Killer
06. Death Curse
07. Bludgeoned And Beaten
08. Dredging The Lake
09. Crazed Stalker
10. Blood Rorschach
11. Bled Dry
12. Deranged Facial Stabbings
13. The Final Chapter

Release: 2005
Genre: Goregrind
URL: www.inhume.nl/bile


Endlich gibt's mal was Neues von den 3 Herren Butcher, Butcher und Butcher auf die Glocke. Nach "The Shed" hat es nun also gute 5 Jahre gedauert, bis man es zum ersten, nun vorliegenden Full Lenght geschafft hat. Eines kann man hierbei schon einmal vorweg sagen: in diesen 5 Jahren wurde nicht bloß einfach ne Pause eingelegt. Man hat echt gut was getan, um das erste Album nicht in einem schlechten Licht stehen zu lassen, welches man "Camp Blood" genannt hat. Wenn man sich das Cover in Verbindung mit dem Albumtitel vor Augen führt, so weiß man auch gleich, welche Slasherfilm Reihe hier Pate stand: Freitag der 13. Das ganze Album über hat man das Gefühl, dass hier Tribut gegenüber dem Man mit der Hockeymaske und seinen 09 Filmen (10 mit dem Crossover Freddy vs. Jason) gezollt wird. So sind zum Beispiel Titel wie "Axe Wielding Killer" oder "The Final Chapter" durchaus an die Freitag Serie angelehnt. Doch jetzt genug zum Thema Assoziationen. Kommen wir zur Musik auf "Camp Blood". Diese stellt sich in 13 Tracks mit einer Laufzeit von 34 Minuten in bester Cock And Ball Torture oder Rompeprop Manier dar. Soll heißen, hier und dar wird es mal etwas schneller und blastiger, aber der dominierende Teil des Albums bleibt in einem groovigen Mid-Tempo Bereich. Bei den blastigeren Parts von "Camp Blood" wird sehr stark auf die Snare gesetzt, die zwar sehr metallisch klingend rüber kommt aber dennoch irgendwo sehr gut passt. Die Gitarren und der Bass matschen einem zum Konzept des Albums passend schön die Gehörgänge kaputt. Insbesondere der Gitarrensound, welcher schön fies runter gestimmte wurde weiß zu gefallen. Zu all dem Instrumentalen gesellt sich noch eine im typischen CBT Stil gehaltene gurgelnde Stimme. Für den einen oder anderen mag das eine Freude sein, aber ich persönlich war noch nie ein großer Fan von solch üblem Harmonizer Geröchel und werde es wohl auch nicht in Zukunft werden. Jedoch muss ich gestehen, dass mir diese Art der Vocals bei "Camp Blood" weitaus weniger auf die Eier geht als zum Beispiel bei der "Egoleech" von CBT. Jedoch an Rompeprop kommt man auf diese Weise allerdings nicht heran. Dazu müsste man schon die Harmonizer in die Tonne werfen und das Ganze versuchen auf dem gleichen Level wie es jetzt mit Harmonizern ist einzuröcheln. Ich bezweifle jedoch, dass dabei das gleiche Ergebnis heraus kommen wird. Egal, denn wer sich durch Harmonizer nicht stören lässt, der wird mit dem ersten Full Lenght von Bile sehr gut bedient werden. 34 Minuten lang groovigen Goregrind auf sehr hohem Niveau mit so gut wie keinen Fehlern findet man nicht all zu oft in diesem Genre. Bile heben sich somit aus der Masse der Goregrind Bands heraus und sichern sich die Silbermedaille direkt nach den bisher (noch) unübertroffenen grooving Goregrind Meistern Rompeprop, die sich stark anstrengen müssen, wenn sie den Thron nicht an Bile abgeben wollen. Bleibt nicht mehr vie zu sagen außer, dass Goregrindfans hier einfach zugreifen müssen. Hier kann man nix falsch machen!!!
 
 
Bewertung: 80 % | von ScYthe | Datum: 27.11.05 | Zeit: 20:16 schließen