Anal Penetration "Spray For Jesus"
 
Tracklist:
01. Baise Moi (Part 2)
02. The Flood
03. Freedom Of Lust
04. Where Next To Fuck Her
05. Splitting Oceans
06. ...And My Hands Still Smell Like Fish
07. Behind The Curtains
08. At War With The Stinkwhore
09. Vibrator Failure (Part 3)
10. Shit For Metal
11. Suck Or Die
12. Artillery Of A Madman
13. Fuck For Power
14. Beatings From My Evil Sword
15. Cheap Ass Bitches
16. The Power In My Cock
17. .....When My Apocalyptic Fluids Have Reached The Top
Of Your Mountain

Release: 2007
Genre: Death/Grind
URL: www.myspace.com/apspeedmetal
Label: www.myspace.com/lasthouseontheright


"A bulldozer shoving shit back into your ass until you vomit", so lautet das selbst beschriebene Klangbild des Ein-Mann-Projektes Anal Penetration von Nydoom. Das ist schon mal ein ziemlich hoher Anspruch, der hier an die eigene Musik gestellt wird, denn so ein Bulldozer muss schon verdammt viel hinter der großen Klappe haben um einem die Scheiße zurück in den Arsch zu schieben, bis man kotzten muss. Und ganz genau genommen wird der gute Nydoom seinen eigenen Maßstäben nicht gerecht. Nach einem kurzen Intro im ersten Track ballert auch gleich die volumenlose Drum Maschine los, die Gitarre fängt an grindige Riffs zu sägen und die Stimmbänder beginnen eine Mischung aus extrem hohen Grindcore-lastigen Schreien und old-school-deathigen Growls zu schreien. Hört sich bis jetzt nicht schlecht an, es gibt aber zwei Makel, die dem ganzen Album für mich den Reiz nehmen: erstens die Tatsache, dass die ganzen Ein-Mann-Bands aus den Hinterhöfen der Grindszene geschissen kommen wie die Fliegen, nachdem Torsofuck's Mikko mal wieder sehr erotisch sein Diarrhea auf die Ohren sämtlicher Gorefans gespritzt hat und Anal Penetration aus dieser Masse nicht heraussticht und zweitens dass die Musik schon nach dem dritten oder vierten Song monoton und nervig wird. Sicher ist Monotonie kein großes Drama, aber wenigstens bis zur Hälfte der Scheibe will ich auch ohne ein Gähnen durchkommen. Die Drums scheinen durchweg den gleichen Takt zu rattern, die Gitarre scheint ständig die gleichen Saiten anzuschlagen und die Vocals... sind erstens nicht originell und zweitens schlecht ausgeführt. Zwar wird mit Intros hier noch weitestgehend zurückgehalten, aber die Samples, die vorhanden sind, nerven auch durch Länge und Sinnlosigkeit. Das Cover Artwork ist witzlos, der Albumname geschmacklos (er enthält das Wort "Jesus", da ist es mir ganz egal, in welchem Zusammenhang das steht) und die Tracknamen sind auch nichts Besonderes. Ab und an grooven die Tracks ganz gut, aber diese kleinen Lichtblicke sind einfach zu rar gesät um hier wirklich noch was retten zu können. Fazit: 27 Minuten lang 08/15 Standard Death/Grind wie er im Buche steht; es gibt zwar auch weitaus Schlechteres aber eben auch viel Besseres, als dass man hiermit seine Zeit verschwenden könnte oder müsste.
 
 
Bewertung: 46 % | von bodycounter | Datum: 08.12.07 | Zeit: 21:05 schließen