| Amputated "Gargling With Infected Semen" |
| Tracklist: 01. Anally Disemboweled (Weapons Of Ass Destruction) 02. M.D.S.P.T. 03. Raped With A Jackhammer 04. Menstrual Cunt Fart 05. Ice Pick Tracheotomy 06. Love 'Em And Cleave 'Em 07. Immersed In Pain (Jungle Rot Cover) 08. Lesbian Coprophagia 09. Gargling With Infected Semen 10. Dead Hungry Release: 2006 Genre: Brutal Death Metal URL: www.amputateduk.com Label: www.sevared.com |
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| Brutaler Todesblei, heute mal von der Insel der Teetrinker und Cricketspieler. Die Rede ist natürlich von Großbritannien. Doch ich kann mir nur schwer vorstellen, dass diese fünf Extrem Knüppler privat gemütlich beim Tee sitzen und Bälle mit Holzschlägern durch kleine Tore manövrieren. Viel mehr ist es wahrscheinlich, dass im Proberaum die verwesten Leichenteile von der Decke hängen, bereit für sexuelle und kannibalistische Gelüste, aber ich will hier ja niemandem etwas unterstellen... Wie dem auch sei, eines kann man mit Sicherheit sagen: Amputated verstehen ihr Handwerk. Denn wenn der verräucherte Kehlkopfkrebs Gesang aus den Boxen schallt, die Riffs ganz tief ins Fleisch shredden und jeder Drumbeat wie ein Peitschenhieb auf die nackte Haut knallt, dann weiß man, was man hat. Wenn dann auch noch auf etwas Variation im Bereich Geschwindigkeit und Vocals geachtet wird, dann kann man wirklich schon von guter Musik sprechen. Auch das extrem debile Coverartwork, das nur knapp die Cover von Portlands Whore in Punkto Zeichenfertigkeit überbietet, regt deutlich zum Lachen an. Dieses infantile "Schlachtgemälde" aus den SM-Keller Fantasien geschändeter Inzestprodukte passt bestens zu den sadistisch pornographischen Lyrics wie die Faust in den Arsch (und das ganz ohne Gleitgel). Vor jedem Song gibt's auch ein kleines Intro, kurz und lustig wie's sein soll. Schade allerdings, dass die Laufzeit bei gerade mal 24 Minuten liegt, aber bei einem Durchlauf ist es bei mir sowieso nicht geblieben. So gibt es in der Gesamtsicht eigentlich mehr positives als negatives zu konstatieren: eine gelungene Produktion, brutale Audioattacken und eine Prise Humor. Irgendwie wollte der Funke bei mir trotzdem nicht überspringen denn alles an dem Klanggewand wirkt wie schon gehört, man könnte sagen generisch. Dies ist auch der Grund warum ich den amputierten AIDS-Sperma-Gurglern keine Wertung jenseits der 80% geben kann; in den Riffs fehlt die Eigenständigkeit, das Drumming ist noch verbesserungswürdig. Wenn der nächste Release noch ein bisschen professioneller eingeprügelt sowie wilder und eigenständiger klingt, wird aus Amputated noch eine richtig gute Band. |
| Bewertung: 77 % | von bodycounter | Datum: 03.07.07 | Zeit: 22:50 | schließen |