| Amagortis "Pre-Natal Cannibalism" |
| Tracklist: 01. Pleasure Chest 02. Overdose Per Hole 03. Shatter the Spinal Chord 04. Severed In the Cemetery 05. Chainsaw Ass Massacre 06. Fecalphallus 07. Teabagged To Death 08. Undescribable Butchery 09. Pre-Natal Cannibalism 10. Odious Discharge 11. The Uncured Sickness Release: 2007 Genre: Brutal Death Metal URL: www.amagortis.ch Label: www.fastbeast.ch |
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| So, was haben wir denn da? Ah, Amagortis aus der Schweiz! Nach ihrem ersten Full Length aus dem Jahre 2004 legt die Band 2007 mit ihrem zweiten Silberling namens "Pre-Natal Cannibalism" ordentlich nach. Pränataler Kannibalismus? Genau danach sieht auch das von Mike Majewski gezeichnete Cover des Albums aus. Spätestens jetzt müsste eigentlich jeder wissen, was ihn in der kommenden halbe Stunde erwartet: Exakt, slammiger Brutal Death Metal und zwar von der feinsten Sorte, wie ich finde! Ich denke den größten Einfluss auf Amagortis werden wohl Bands wie Devourment, Putrid Pile und ähnliche gehabt haben. Eben Bands, die brutalstes Geknüppel mit deftigen Moshparts verbinden und das ganze mit unmenschlichen Vocals krönen und genau das ist auch bei Amagortis der Fall. Das mag jetzt vielleicht nicht besonders innovativ klingen, aber das was Amagortis tun, tun sie sehr gut! Tracks wie "Overdose Per Hole" oder "Fecalphallus" sind echte Bretter und kommen vor allem auch live sehr geil. Lyrisch wird wohl nur eingefleischten Hobbykannibalen und Nekromantikern das Wasser im Munde zusammenlaufen, da die Texte, dem Titel und dem Cover entsprechend, genau diese und ähnliche Themen behandeln. Die meisten Anderen, mich eingeschlossen, werden die Texte wohl einmal durchlesen, hier und da mal sicherlich schmunzeln aufgrund der Absurdität des Inhaltes und das Booklet dann mit einem "Im Endeffekt, scheißegal, Hauptsache die Mucke fetzt"-Gedanken wieder ins Case zurückpacken. Da Amagortis mit "Pre-Natal Cannibalism" kein perfektes Album abgeliefert haben, gibt es natürlich auch den ein oder anderen Kritikpunkt. Wie die zuvor benannten, nicht gerade meisterlichen Texte, störte mich besonders der Sound des Schlagzeugs. Bei längeren Blasts fängt der Sound der Snare doch schon ziemlich an zu nerven, da alles von einem blechernen "ping-ping-ping-ping-ping" überschattet zu werden scheint. Auch am Bass-Drum Sound gibt es etwas auszusetzen. Sie ist gerade bei Blasts etwas leise, obwohl sie schon bis zum geht-nicht-mehr getriggert ist. Schlussendlich kann man sagen, dass die 4 Schweizer mit diesem Album eine solide Arbeit abgeliefert haben. Bis auf die Kritik bei Texten und Drum-Sound kann man eigentlich nicht meckern. Die CD macht einfach Spaß! Dennoch ist sie kein Vergleich zu Amagortis Live-Qualitäten. Daher rate ich jedem, sich nicht nur "Pre-Natal Cannibalism" mal zu Gemüte zu führen, sondern sich auf jeden Fall die Band auch mal auf der Bühne anzusehen. Die 2 Male, die ich sie bisher gesehen habe, waren verdammt gut! |
| Bewertung: 87 % | von Scaphism | Datum: 10.05.09 | Zeit: 21:00 | schließen |